Beierfeld

Beierfeld entstand um 1208 mit dem Bau der Wallfahrtskirche Peter und Paul. Das denkmalgeschützte Gotteshaus ist eine der ältesten Kirchen des Erzgebirges und heute das kulturelle Veranstaltungszentrum der Stadt.

Wertvolle Epitaphen, bürgerliche Logen, kunstvolle Grabplatten und die einzig erhaltene Donati-Orgel schmücken das Kircheninnere. Neben der Peter-Pauls-Kirche sind das erste sächsische Rot-Kreuz-Museum und die Beierfelder Heimatberge im Schnitzerheim lohnende Ziele.
Als Folge des Berggeschreys wandelte sich Beierfeld vom ursprünglichen Bauerndorf zu einer von Handwerk und Industrie geprägten Gemeinde. Die aufkommende Löffelmacherei im 17. / 18. Jahrhundert sowie die Blechwarenindustrie wurden zu bestimmenden Industriezweigen. Aus der anfänglich handwerklichen Produktion von Haus- und Küchengeräten entwickelte sich ab Anfang des 20. Jh. die fabrikmäßige Herstellung in Großbetrieben. Die Blechwarenerzeugnisse, allem voran die Sturmlaternen, begründeten Beierfelds Weltruf.

Sehenswert

• Peter-Pauls-Kirche
• Rot-Kreuz-Museum
• Heimatbergausstellung
• Christuskirche