Grünhain

Grünhain verdankt seine überregionale Bekanntheit dem gleichnamigen Zisterzienserkloster. 1233 gegründet, war es im Mittelalter mit 56 Dörfern und drei Städten die größte politische und wirtschaftliche Macht im Erzgebirge.

Mit dem Stadtrecht 1267 besaß Grünhain auch Markt-, Brau- und Bergrechte. Durch Schenkungen, Abgaben und Frondienste baute das Kloster seinen Besitz kontinuierlich aus und verfügte über Liegenschaften bis nach Böhmen. Das ehemalige Amtshaus, das Klostergelände, die original erhaltene 1,4 km lange Klostermauer, der Langschuppen (Kornhaus des Klosters), der Fuchsturm und das sanierte ehemalige Torhaus sind heute noch zu besichtigen. Die sehenswerte St.- Nicolai-Kirche ist Ausdruck einer stolzen Bürgerschaft in der ehemaligen Amtsstadt Grünhain. Am höchsten Punkt der Stadt, auf dem Spiegelwald, wurde 1999 der „König-Albert-Turm“ neu errichtet. 2005 wurde Grünhain in das benachbarte Beierfeld eingegliedert und ist heute ein Stadtteil der Stadt Grünhain-Beierfeld.

Sehenswert

• König-Albert-Turm/ Ausstellung Multimediale Kulturlandschaft
• St.-Nicolai-Kirche
• Klostergelände / Fuchsturm mit Heimatbergausstellung
• Grünhainer Osterbrunnen